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ERICH SEEBERG Meister Eckhart V. Anmerkungen - (zu I,
II, III,
IV) 22) So wil der mensch Gotes dur Got enbern und von Got dur Got gesundert sin, õðt das ist alleine rechtu ruwe miner sunde, so ist mir sunde leit sunder leit (Tröstung 14/15). 23) Tröstung 13/4; def. 51. 24) Def. 40. Parad. an. 59: "In der helle ist ez geneigit zu Gode; es crigit ummer in der sele wider allis daz nich lof ist noch gotlich inist." 25) Es behoeret dar zuo, der sune si, das der ouch lide. Wan Gottes sune in der ewikeit in der gotheit nit liden mochte, darumb sante in der himelsche vatter in die cit, das er mensch wurde und liden moechte (Tröstung 31; 32, 33). Tut er es nit, so lydest du es, doch nit mer als ein gebresten einer sunde, sunder als ein gross ubunge, und da du 1on an verdienen solt und gedult an solt uben (Unterscheidung 43). 26) Alles leit kumet von liebe und minne; wanne minne und liebi ist leides anevang unt usgange (Tröstung 11). 27) "Alles ungemach unt schade ist nit sunder gemach und kein schade ist nit luter schade (Tröstung 10). Also sollen wir haben ein wissendes warnemen unseres herren in allen dingen, darzu muss flyss gehoren. So lern der mensch sin Got haben in allen dingen und ungehindert beliben in allen wercken und stetten" (Unterscheidung 13). 28) Gott läß
t die Seinen gern leiden: "Wann Got begertt nit zu keinem werck dann sin eygen güte; nichtz dienentt unser werck dar zu, das uns Got icht gebe oder tuw. Das wil unser her, das sinen freunden die sinn enpfallen, und darumb nempt er sie von solchem enthallt, uff das er allein ir enthaltnus sy (Unterscheidung 29). 29) Deus non dat, nisi det totum et det omne. Deus nescit parum dare (def. 44). - Ye mer man die sunde grosser wigt, ye me Got bereitter ist, die sund ze vergeben ... unde die sund ze vertriben ... Als die gotlich ruw sich erhebt zu Got, so sind alle sund belder verschwunden in dem abgrund Gottes" (Unterscheidung 22). - "Darum lidet Got gern den schaden der sunden und hat oft gelitten und aller oftest verhenget uber den menschen, die er hat versehen, das er sie zu grossen dingen ziehen wolt" (Unterscheidung 21).